Paris : Capitale européenne de la culture

La Ville de Paris soutient les artistes

Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris (l.), Palais de Tokyo (r.), Paris
Musée d’Art Moderne de Paris (l.), Palais de Tokyo (r.), Paris

In Zusammenhang mit der Épidémie Covid-19 hat Paris ein umfangreiches Förderungsprogramm aufgelegt, das in existenzieller Not befindliche Kunstschaffende und Institutionen unterstützt.
 
15 Millionen EUR stellt der Stadtrat zur Verfügung. Neben Künstlerinnen und Künstler richtet sich die Projekthilfe auch an Theater, Kulturvereine und Festival. 12 Millionen EUR werden für in Schwierigkeiten geratende Akteurinnen und Akteure der Kultur bereitgestellt, die für ihr Engagement bisher regelmässig kommunale Unterstützung erfuhren, derzeit aber keine Aktivitäten entwickeln können beziehungsweise ohne Engagement sind.
 
Von dem Nottfallplan profitieren auch  Centre national de la musique (CNM), Association de soutien aux théâtres privés (ASTP) und  Société des auteurs et compositeurs dramatiques (SACD).
 
Unabhängige Theater und die Filmszene zählen ebenso zu den Bedachten.
Künstlerische Projekte im August erhalten Stipendien. Eine sympathische Geste gegenüber denjenigen, die in dem Monat nicht verreisen (können).
 
Thomas Houseago, Musée d'Art moderne de la Ville de Paris
Musée d’Art moderne de Paris, Thomas Houseago, Strinding Figure II (Ghost)“, („Almost Human“), Paris
Sehr erfreulich ist auch, dass die Commune de Paris den Etat für Ankäufe  des Fonds municipal d’art contemporain de la Ville de Paris  http://www.fmac.paris.fr  aufgestockt hat.
 
Ebenfalls entschied Le Conseil de Paris, Künstlerateliers, Kunstvereine ab dem Zeitpunkt der Épidémie bedingten Einschränkungen für sechs Monate von der Zahlung für Mieten und Gebühren zu suspendieren.
Und alle zugesagten Subventionen des ersten Quartals werden ausgezahlt, auch wenn keine künstlerischen Leistungen erbracht wurden.
 
Das kommunale Not-Fall-Programm zur Förderung von Kunst und Kultur signifiziert die Handschrift der Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die auch für ihr kolossales Wirken im ökologischen Bereich Wertschätzung verdient – ein Glücksfall für die Stadt.
 
Jean-Michel Othoniel, ""Kiosque des Noctambules", Métro Palais Royal - Musée du Louvre (lignes 1, 7), Place Pari
Jean-Michel Othoniel, „“Kiosque des Noctambules“, Métro Palais Royal – Musée du Louvre (lignes 1, 7), Place Colette,  Paris
Ihr zu unterstellen, dass die beschlossenen Hilfen ein Wahlgeschenk seien – sie kandidiert erneut für das Amt – im ersten Wahlgang (die Stichwahl  erfolgt) erzielte Anne Hidalgo  (Union de la gauche) 29,33 % der abgegebenen Stimmen, gefolgt von Rachida Dati (Les Républicans / 22,72 %), Agnès Buzyn (La République en marche / 17,26 % ), David Belliard (Europe-Ecologie – Les Verts / 10,79 %), Cédric Villani (Divers centre / 7,88 %) und Danielle Simonnet (La France insoumise / 4,59 %), ist sale et injuste. Es ist davon auszugehen, dass Anne Hidalgo Bürgermeisterin bleibt.  Und das ist auch gut so.
 
La Maire de Paris
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