Jean-Jacques Lebel :  L’archipel de Nantes

Jean-Jacques Lebel – Fonds de dotation

Jean-Jacques Lebel
Jean-Jacques Lebel

 
Für Jean-Jacques Lebel gilt Il n’est d’art qu’insurrectionnel. Das bewies der Künstler dauerhaft. Es begann in der Zeit um 1968 ….
Die höchste Kunst ist der Aufstand, davon erzählten viele seiner Ausstellungen,  etwa von den kolossalen Bemühungen lebensbejahender Aktivisten der 68er-Jahre, den gesellschaftlichen Verhältnissen Beine zu machen.
 
Kunst ist immer Provokation. Kunst darf nicht gefällig sein, aber sie sollte Verbindungen, Gemeinsamkeiten entwickeln. Auch das realisierte Lebel im Laufe seines Lebens immer wieder. Mit unterschiedlichem Genre (Malerei, Literatur, Film, Bildhauerei) bezieht Lebel Position zu katastrophalen gesellschaftlichen Lagen, staatlichen Übergriffen, psychiatrischen Skandalen. Stets beteiligt er Künstlerinnen und Künstler durch Teilnahme an seinen Expositionen. Für Lebel ist  Solidarität eine Selbstverständlichkeit.
 
Musée d’arts de Nantes
 
Das Musée d’arts de Nantes  https://museedartsdenantes.nantesmetropole.fr/home.html zeigt Werke aus dem  Fonds de dotation Jean-Jacques Lebel https://fondsdedotationjjlebel.org .
 
Es ist ein Rendez-vous mit Lebel’s Commune d’art:
Camilla Adami, Guillaume Apollinaire, Antonin Artaud, Kader Attia, Denise Aubertin, Balthus, Alexandre Baudet-Dulary, Hans Bellmer, Ben, Victor Brauner, Robert Breer, André Breton, Camille Bryen, Carmen Calvo, Leonora Carrington, René Clair, Joseph Cornell, Eugène Deslaw, Robert Desnos, Jim Dine, Marcel Duchamp, François Dufrêne, Nusch Éluard, Paul Éluard, Max Ernst, Erró, Esther Ferrer, Robert Filliou, Alain Fleischer, Gisèle Freund, Johann Heinrich Füssli, John Giorno, George Grosz, Charles Albert Gueldry, Raymond Hains, Raoul Hausmann, Philippe Hiquily, Valentine Hugo, Victor Hugo, Joe Jones, Allan Kaprowm Gustav Klimt, Pierre Klossowski, Tetsumi Kudo, František Kupka, Arnaud Labelle-Rojoux, Irène Lagut, Jacqueline Lamba, Jean-Jacques Lebel, Augustin Lesage, Ghérasim Luca, Alberto Martini, Maryan, Henri Michaux, Pierre Molinier, Ugo Mulas, Yoko Ono, Eduardo Paolozzi, Frédéric Pardo, Stéphane Pencréac’h, Serge Pey, Francis Picabia, Daniel Pommereulle, Raymond Queneau, Man Ray, Peter Saul, Abonio Saura, Danielle Schirman, Rudolf Schlichter, Carolee Schneemann, Kasuo Shiraga, Théophile Steinlein, Yoshihiro Tajiri, Takis, Jean Tinguely, Roland Topor, Marie Toyen, Greta Tzara Knuston, Tristan Tzara, Jacques Vaché, Jacques Villeglé, Isabelle Waldberg, Scottie Wilson
 
Fonds de dotation Jean-Jacques Lebel
 
Jean-Jacques Lebel gründete 2013 Fonds de dotation Jean-Jacques Lebel. Die Sammlung existiert seit den 50er Jahres des vorigen Jahrhunderts. Sie entstand aus Schenkungen oder dem Austausch mit befreundeten Kolleginnen und Kollegen – ein Resultat intellektueller Verbindungen und tiefer Verbundenheit. Le Fonds de dotation Jean-Jacques Lebel konzipiert Ausstellungen, unterstützt Museen mit Leihgaben. Eine wirkliche Wohltat für die Kunst.
 
Mit Archipel schlägt Jean-Jacques mehrere Kapitel der Kunstgeschichte auf. Ein wahres Festival, zu dem die von Sophie Lévy mit Cécile Bargues und Katell Jaffrès kuratierte Exposition nach Nantes bittet.
Der Katalog zur Ausstellung erscheint bei Silvana editoriale https://www.silvanaeditoriale.it .
 
Archipel – Fonds de dotation Jean-Jacques Lebel – 6.September 2020
 
Musée d’arts de Nantes
10, rue Georges-Clemenceau
44000 Nantes
Téléphone 0033 2 51 17 45 00
 
Öffnungszeiten
Täglich ausser Dienstag  11h –  19h
Donnerstag 11h – 21h
 
Öffentliche Verkehrsmittel
Tramway
Linie 1 – Duchesse-Anne 
Linie 2, – St Mihiel 
Bus
Linien C1, C6, 11, 12,  4  –  Foch-Cathédrale